Badespaß, Unterhaltung und vieles mehr

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Marlis
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Badespaß, Unterhaltung und vieles mehr

Post by Marlis »

Olá gente,

Urlaub, der mehr als zwei Wochen zurück liegt, ist fast nicht mehr wahr - nur gut, dass es Fotos gibt... und die haben wir noch nicht alle angesehen, sind portioniert, damit wir länger was davon haben, grins.

Der Atlantik war - was man nicht immer behaupten kann - das reinste Badeparadies, so warm, so angenehm, so ruhig: toll toll toll! Leider hat darauf niemand Einfluss, sonst würde ich drum bitten, dass es nächstes Mal wieder so sein möge.

Mit meinen noch jungen Sprachkenntnissen habe ich gute Erfahrungen gemacht; Nö, keine großartigen Gespräche, aber bei meinen Versuchen im Kleinen hatte ich tolle Erfolgserlebnisse: ich wurde verstanden! Tja, die Erwiderungen haben mich dann meist überfordert, aber ich arbeite dran. Ansonsten kapiert man einfach viel mehr von dem um sich herum, deshalb halte ich so einen Sprachkurs für empfehlenswert.

Carvoeiro ist immer noch auf sympathische Art unterhaltsam - ein putziger (holländischer?) Eintänzer auf dem Square; sehr (wahrscheinlich unbeabsichtigt) komisch anmutende Schleiertänzerinnen um eine Sängerin namens Nikita; der schrillste Elvis diesseits des Atlantiks (im Carvoeiro Sol) hat mich echt umgehauen. Die musikalische Begleitung bei der Prozession war enorm und das Feuerwerk war sehr schön. Danke!

Beim Bar- bzw. Nachtleben gab es keine großen, aber unerwartete Schwankungen. Erstaunlich, wieviel Platz noch war für all die neuen Bars und Restaurants (die wir uns nicht weiter angesehen haben). Das Oficina gefiel uns noch sehr, nette Leute hinter und vorm Tresen!. Vom Sullys waren wir etwas verwirrt: kein Flavio weit und breit, der Ansturm der Gäste war auch schon mal größer und die Zielgruppe scheint sich auch geändert zu haben. Wir haben trotzdem mehr als ein Bierchen dort getrunken, die Bedienung war ganz nett und ausserdem wären wir ohne sie (leider weiß ich ihren Namen nicht) wahrscheinlich nicht in dem großartigen Jazzclub von Manoel gelandet. Wie konnten wir seid Jahren in Cvo urlauben, ohne das zu kennen? Klasse, toll, super!
Einmal haben wir spontan versucht, im Bistro im Algar Seco Parque zu essen, das hat leider nicht geklappt, weil wir zwar an einem freien Tisch Platz genommen hatten, aber wohl nur ein begrenzte Anzahl von Tischen bedient wird. Wir waren zu hungrig, um, wie angeboten, eine Stunde zu warten. Aber es ist ein sehr schöner Ort, und ein nächstes Mal würden wir es mit einer Reservierung versuchen. Ich glaube, es war sogar einer der Donnerstage, an denen dort der Forum-Stammtisch ist, habe aber nichts wahrgenommen, was irgendwie Stammtisch sein könnte.

Nicht alles in Carvoeiro ist so beständig wie die Abendunterhaltung oder der von der webcam übertragene Bildausschnitt und das super leckere Eis. Die architektonische Anmutung rund um die Bucht hat sich sehr verändert, auch wenn bei der Bebauung vorsichtig vorgegangen wird. Ein Ort ist kein Stillleben und es kann nicht so bleiben wie auf den Fotos, die in dem Palacio do Cône zu sehen sind (schade, aber schließlich will ich ja auch irgendwo wohnen in Carvoeiro). Doch nicht alle neuen Gebäude passen sich harmonisch in das Bild ein, die natürlichen Form geht immer mehr verloren. Sicher ist es sehr schwierig: Die alten Gebäude, die überall zum Verkauf angeboten sind, sind nicht sanierbar, die Lage ist für Investitionen unattraktiv, wahrscheinlich gibt es auch jede Menge Auflagen um eben doch noch was von dem alten Charme zu erhalten. Dabei fällt mir diese herrlich morbide Ruine zwischen O Patio und Touristeninfo ein: ehrlich gesagt stört mich daran nur der grüne Blechzaun, und wenn das Ersetzen der alten Mauern durch eine gesichtslose (schlimmstenfalls) Burgerbraterei nur verhindert werden kann dadurch, dass das Umweltministerium es zum Teil der Steilküste erklärt, dann ist es nur halb so absurd, wie es zunächst klingt, Kulturraum ist wie Naturraum schützenswert.

Es war ein angenehmer und sicher nicht unser letzter Aufenthalt in Carvoeiro (der Angelplatz zwischen Algar Seco und Löwenkopf ist der schönst Picknickplatz der Welt, allein dafür lohnt sich die Reise immer!)

Ate proxima
Marlis
heini
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Post by heini »

Hallo Marlis, danke fuer die ausfuehrliche Beschreibung. Wenn ich das so lese, kann ich jetzt schon kaum warten bis der Januar heranrollt und wir wieder fuer 3 Monate in Carvoeiro sein koennen.
Günni
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Re: Badespaß, Unterhaltung und vieles mehr

Post by Günni »

Marlis wrote:Es war ein angenehmer und sicher nicht unser letzter Aufenthalt in Carvoeiro (der Angelplatz zwischen Algar Seco und Löwenkopf ist der schönst Picknickplatz der Welt, allein dafür lohnt sich die Reise immer!)
Ate proxima
Marlis
ich schließe mich da heini voll und ganz an, ich habs genüsslich gelesen :lol:
aber wo ist denn der löwenkopf?
diese bezeichnung ist für mich neu
bredde
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Re: Badespaß, Unterhaltung und vieles mehr

Post by bredde »

Marlis wrote:Olá gente,

Urlaub, der mehr als zwei Wochen zurück liegt, ist fast nicht mehr wahr - nur gut, dass es Fotos gibt... und die haben wir noch nicht alle angesehen, sind portioniert, damit wir länger was davon haben, grins.

Der Atlantik war - was man nicht immer behaupten kann - das reinste Badeparadies, so warm, so angenehm, so ruhig: toll toll toll! Leider hat darauf niemand Einfluss, sonst würde ich drum bitten, dass es nächstes Mal wieder so sein möge.

Mit meinen noch jungen Sprachkenntnissen habe ich gute Erfahrungen gemacht; Nö, keine großartigen Gespräche, aber bei meinen Versuchen im Kleinen hatte ich tolle Erfolgserlebnisse: ich wurde verstanden! Tja, die Erwiderungen haben mich dann meist überfordert, aber ich arbeite dran. Ansonsten kapiert man einfach viel mehr von dem um sich herum, deshalb halte ich so einen Sprachkurs für empfehlenswert.

Carvoeiro ist immer noch auf sympathische Art unterhaltsam - ein putziger (holländischer?) Eintänzer auf dem Square; sehr (wahrscheinlich unbeabsichtigt) komisch anmutende Schleiertänzerinnen um eine Sängerin namens Nikita; der schrillste Elvis diesseits des Atlantiks (im Carvoeiro Sol) hat mich echt umgehauen. Die musikalische Begleitung bei der Prozession war enorm und das Feuerwerk war sehr schön. Danke!

Beim Bar- bzw. Nachtleben gab es keine großen, aber unerwartete Schwankungen. Erstaunlich, wieviel Platz noch war für all die neuen Bars und Restaurants (die wir uns nicht weiter angesehen haben). Das Oficina gefiel uns noch sehr, nette Leute hinter und vorm Tresen!. Vom Sullys waren wir etwas verwirrt: kein Flavio weit und breit, der Ansturm der Gäste war auch schon mal größer und die Zielgruppe scheint sich auch geändert zu haben. Wir haben trotzdem mehr als ein Bierchen dort getrunken, die Bedienung war ganz nett und ausserdem wären wir ohne sie (leider weiß ich ihren Namen nicht) wahrscheinlich nicht in dem großartigen Jazzclub von Manoel gelandet. Wie konnten wir seid Jahren in Cvo urlauben, ohne das zu kennen? Klasse, toll, super!
Einmal haben wir spontan versucht, im Bistro im Algar Seco Parque zu essen, das hat leider nicht geklappt, weil wir zwar an einem freien Tisch Platz genommen hatten, aber wohl nur ein begrenzte Anzahl von Tischen bedient wird. Wir waren zu hungrig, um, wie angeboten, eine Stunde zu warten. Aber es ist ein sehr schöner Ort, und ein nächstes Mal würden wir es mit einer Reservierung versuchen. Ich glaube, es war sogar einer der Donnerstage, an denen dort der Forum-Stammtisch ist, habe aber nichts wahrgenommen, was irgendwie Stammtisch sein könnte.

Nicht alles in Carvoeiro ist so beständig wie die Abendunterhaltung oder der von der webcam übertragene Bildausschnitt und das super leckere Eis. Die architektonische Anmutung rund um die Bucht hat sich sehr verändert, auch wenn bei der Bebauung vorsichtig vorgegangen wird. Ein Ort ist kein Stillleben und es kann nicht so bleiben wie auf den Fotos, die in dem Palacio do Cône zu sehen sind (schade, aber schließlich will ich ja auch irgendwo wohnen in Carvoeiro). Doch nicht alle neuen Gebäude passen sich harmonisch in das Bild ein, die natürlichen Form geht immer mehr verloren. Sicher ist es sehr schwierig: Die alten Gebäude, die überall zum Verkauf angeboten sind, sind nicht sanierbar, die Lage ist für Investitionen unattraktiv, wahrscheinlich gibt es auch jede Menge Auflagen um eben doch noch was von dem alten Charme zu erhalten. Dabei fällt mir diese herrlich morbide Ruine zwischen O Patio und Touristeninfo ein: ehrlich gesagt stört mich daran nur der grüne Blechzaun, und wenn das Ersetzen der alten Mauern durch eine gesichtslose (schlimmstenfalls) Burgerbraterei nur verhindert werden kann dadurch, dass das Umweltministerium es zum Teil der Steilküste erklärt, dann ist es nur halb so absurd, wie es zunächst klingt, Kulturraum ist wie Naturraum schützenswert.

Es war ein angenehmer und sicher nicht unser letzter Aufenthalt in Carvoeiro (der Angelplatz zwischen Algar Seco und Löwenkopf ist der schönst Picknickplatz der Welt, allein dafür lohnt sich die Reise immer!)

Ate proxima
Marlis
bredde
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Badespaß, Unterhaltung und vieles mehr

Post by bredde »

Hallo Marlis,

Deinen Bericht zu lesen war eine wahre Freude.

Aber kannst du mir eine Beschreibung geben wo dieser Jazzclub sein soll.
Wir haben noch nichts davon gehört. Wird dort Livemusik gespielt?

Wir werden im Februar wieder dort sein und schauen jetzt schon immer sehnsüchtig auf die Bilder, die die Camera uns zeigt.

Gruß Chris
Peter Belinfante

Re: Badespaß, Unterhaltung und vieles mehr

Post by Peter Belinfante »

bredde wrote:Aber kannst du mir eine Beschreibung geben wo dieser Jazzclub sein soll.
Wir haben noch nichts davon gehört. Wird dort Livemusik gespielt?
Schau mal diesen Link:
viewtopic.php?t=10081&highlight=jazz
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